Gaildorf - Bis zum Stadtbrand 1868

Kochertal in Baden-Württemberg.

Gaildorf - Bis zum Stadtbrand 1868

Beitragvon jan » Sa 11. Okt 2014, 08:08

1255 wird Gaildorf erstmals mit dem ritterlichen Geschlecht de'Gaildorph erwähnt.

1399 als Veste Gaildorph genannr.

1404 erhält Gaildorf Stadtrechte. Die Schenken von Limpurg unter Albrecht I. erbauen das alte Schloss als Wasserschloss.

1650 Gaildorf hat 900 Einwohner.

1806 Gaildorf fällt mit der Grafschaft Limpurg an Württemberg und bleibt bis 1938 Oberamtsstadt.

1868 Der größte Brand in der Geschichte Gaildorfs hat in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 1868 ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche gelegt. Die Bilanz der Katastrophe: Das Pücklersche-Schloss und Stadtkirche wurden ein Raub der Flammen. 42 Haupt- und vier Nebengebäude wurden vollständig zerstört, 14 weitere Bauten erheblich beschädigt. 78 Familien waren über Nacht obdachlos geworden - also mehr als 350 Menschen der 1600 Einwohner zählenden Stadt. Das Feuer war in der Scheune von Posthalter Horn in der Oberen Gasse, der heutigen Schulstraße, ausgebrochen.

Mit dem Wiederaufbau wurde das Zentrum der Stadt rund um den Marktplatz offener gestaltet, unter anderem die Häuserzeile südlich der Oberen Gasse (heute Schulstraße) für eine weitere Straße, die heutige Kanzleistraße, unterbrochen.

Quellen & Hinweise:



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