FFH-Richtlinie: Netzwerk geschützter Lebensräume seit 1992

Kochertal in Baden-Württemberg.

FFH-Richtlinie: Netzwerk geschützter Lebensräume seit 1992

Beitragvon jan » Do 14. Feb 2019, 14:42

Das Netzwerk geschützter Lebensräume wird seit 1992 geknüpft

Richtlinie FFH steht für Flora, Fauna, Habitat. Es handelt sich um eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union, die 1992 verabschiedet wurde und die Ausweisung besonders geschützter Gebiete zum Ziel hat. Durch die FFH-Verordnung, die seitdem immer wieder aktualisiert wurde, werden die Lebensräume wild lebender Arten gesichert, geschützt und auch vernetzt.

Gebiet Das FFH-Gebiet Kochertal Abtsgmünd – Gaildorf und Rottal umfasst 1092 Hektar. Gebietsmerkmale sind der Kocher mit seinen Seitentälern von Abtsgmünd bis Rosengarten, das Gewässersystem der Fichtenberger Rot, Wiesen am Keuperstufenrand, Auwälder am Kocher.

Arten In diesem Bereich leben unter anderem die Grüne Flussjungfer, der Helle und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Steinkrebs, Bachneunauge, Strömer, Bitterling, Groppe, Kammmolch, Gelbbauchunke und Biber. Auch das Grüne Koboldmoos wird genannt. Der Kormoran ist nicht aufgelistet.




Es gibt und gab viele Fischer am Kocher und an der Rot. Es gibt Fischer die haben Namen wie sie im Telefonbuch stehen, und es gibt Fischer die die fischen immer schon an Kocher und Rot, die stehen in keinem Telefonbuch, heißen Kormoran, Otter, Eisvogel... oder sonst wie. Es gab auch schon Fischer (Menschen, die wohnen gar nicht so weit weg), die benannten den brütenden Eisvogel als Problem, -weil der ja so viele kleine Fische braucht. Ausgerechnet die Fischer, die nichts anderes können und nie etwas anderes konnten als fischen, Namen die zig tausend Jahre nebeneinander gewohnt haben... die muss ein Mensch aus dem Telefonbuch nun abschießen und vergrämen? Die wenigen, die mit natürlichen Rechten im Wasser fischen muss der Mensch, das Gesetz von dem Wasser nehmen? Seit wann hat der Mensch das Recht dazu?

Dann können wir mit FFH auch aufhören und Gesetze und eine Petition verfassen, das gesetzmäßige Hege und FFH doch Unsinn ist!

Wer vertreibt Gewerbe und Holzindustrie aus dem vormaligen Landschaftsschutzgebiet an Rot und Kocher, wo Äschen und Fische ihr Revier hatten? Wer lehrt die Landwirtschaft was geht und was nicht geht? Welcher Bürgermeister schmälerte und schmälert heute noch die vormalige Natur und Landschaftsschutzgebiet an Rot und Kocher, -und vertrieb die Äschen, den Strömer, den Kormoran, den Eisvogel, den Graureiher und den Biber? Welcher Gemeinderat und Bürgermeister meint heute noch, mit welchem Antrag auch immer, -er muss da weiter nachteilig eingreifen? Es ist noch keine 100 Jahre her, da brachten die Kinder zu gewissen Zeiten die Stömer, Rot-Forellen (ja es gab die Rotforelle einmal...) oder Steinkrebse aus dem Bereich Ebersberger Sägemühle in Kittelschürzen gesammelt mit nach Hause. Die Äschen fing man damals von der Mündung der Rot bis weit oberhalb der Ebersberger Sägemühle. Die Steinkrebse standen in Murrhardt auf der Speisekarte der Sonne-Post. Die das zerstörten, das waren alles die Kormorane, die Graureiher und andere natürliche Arten?

Die Äschen... wie hat der Kormoran die ausgerottet? Aber was Fischereivereine, Holzindustrie, KLENK, Gewerbegebiete, Landwirtschaft, Landrat und mancher Bürgermeister an Rot und Kocher gemacht haben und heute noch machen, -dazu weis man nichts? Vielleicht kommt eine Petition ja noch mit der Antwort, das es nachhaltiger und gesetzmäßiger ist, man vergrämt eine Holzindustrie, manchen Bürgermeister oder die Antragsteller dieser abwegigen Petitionen (man muss die ja nicht gleich alle erschießen...), ... und lässt den Rest (die Biber, die Äschen, die Kormorane, ...) gedeihen. Oder hat man schon einmal gehört, das eine Art die andere ausrottet, -außer was die Art Mensch und die Unterart Bürgermeister ausgerottet haben? Welche Art ist schuldig, das die Nilgänse sich heute am Kocher tummeln, -außer Mensch? Hat man nur einmal gehört, das eine Äsche, Biber, Kormoran, ... Natur und Landschaft gefährdet, -als von dieser Rot-Kocher-Hegegemeinschaft?

Wenn die Rot-Kocher-Hegegemeinschaft jemals ihre Hausaufgaben gemacht hätte, so wüsste sie, was die Aufgaben einer seriösen Fischerei- & Hegegemeinschaft sind. Nämlich gerade die Vielfalt und die natürlichen Arten, zu denen besonders auch Biber, die Äschen, die Kormorane gehören, -in ihrem natürlichen Umfeld zu fördern und zu erhalten. Soweit scheint man in den Hegegemeinschaften an Rot und Kocher noch nicht überall gekommen zu sein. Doch diesen natürlichen Arten, - die gegenseitige Verdrängung und sogar Vernichtung zu unterstellen, -wem das eingefallen ist, der muss ernsthaft krank sein. Wirklich müsste das LRA und das RP diese Fehlentwicklungen in lokalen Fischerei und Hegegemeinschaften im Ansatz unterbinden, -solche gesetzwidirgen und pflichtwidrigen Bündnisse zurechtweisen oder letztlich aufheben. Das eine Landesregierungen Petitionen nur annimmt, die mit ihrem Anliegen einem gesetzlichen und regelkonformen Hegekonzept so grundsätzlich widersprechen, das zeigt, dass unsere Ministerien auch nicht sehr sattelfest sind. Das Äschenproblem in dieser perfiden Weise gegen den sich natürlich verbreitenden Kormoran auszuspielen, zeigt in aller Deutlichkeit welche Geister sich da in abartiger Weise regen. Schade das an der Spitze solcher Bündnisse 2019 noch Bürgermeister, Fischereivereine und Holzindustrie zu finden sind. Das solche Interessen es aber 2019 gegen alle Gesetze und Nachhaltigkeit, völlig unkritisiert bis in die RUNDSCHAU und SWP.de schaffen, das kann mehr als nachdenklich machen.

Warum muss RUNDSCHAU den Satz "... sagte R.. Sonst hätte er nämlich mit Sicherheit widersprochen." in fetten Buchstaben drucken und verbreiten? Vielleicht weil er der einzige ist, der sich noch an Gesetze, Umwelt und Anstand erinnert? Erinnert für was er bei Amtsantritt die Hand gehoben hat? Der einzige der noch versteht, das unsere Rest-Umwelt und unsere Kinder FFH dringend brauchen?


Quellen & Hinweise:




Wobei dieser Kommentar auch nichts abschließendes leistet. Es gibt da noch den... die s.g. Rottalbiber. Eine sehr seltene und heimliche Art. Diese Probleme scheinen auch noch nicht gelöst?

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