LIMPURGER LAND

Kochertal in Baden-Württemberg.

LIMPURGER LAND

Beitragvon jan » Do 3. Dez 2015, 11:45

Das Limpurger Land liegt in Nordostwürttemberg und umfasst ca 29.000 EInwohner, im südwestlichen Teil des Landkreises Schwäbisch Hall. Hauptort der ehemaligen Grafschaft der Schenken von Limpurg, ist die Stadt Gaildorf. Das Limpurger Land besteht aus folgenden Gemeinden und Orten:

Fichtenberg
Gaildorf
Gschwend
Oberrot
Obersontheim
Sulzbach-Laufen
Untergröningen

Außer Gschwend und Untergröningen ( Ostalbkreis) gehören alle Gemeinden zum Landkreis Schwäbisch Hall.

Folgt man in Schwäbisch-Hall den Herrengassen, so erreicht man die südliche Stadtbefestigung, dem mächtigen Neubausaal neben dem Crailsheimer-Tor, und darunterliegend, den gewaltigen Schiedgraben. Den legten die Haller an, um die Angriffe der feindlich gesinnten LIMPURGER-Nachbarn nachhaltig ab zu wehren. Die LIMPURGER Rittersleute hatten ihre LIMPURGER-Burg unmittelbar vor der Stadt (heute oberhalb der Stadtwerke) errichtet. Drei Türme, teilweise mit Zugbrücken, hielten die Feinde in Schach. Weder die gegnerischen Limpurger, noch die aufständischen Bauern 1525 konnten Schwäbisch-Hall einnehmen. Die geschickte Politik im 30jährigen Krieg trug dazu bei, dass Hall trotz seiner strategisch ungünstigen Lage einer Verwüstung durch heranrückende Truppen entging.

Das Limpurger Land entstand aus staufischem Besitz. Schenk Walter von Schüpf erbaute um 1215 die Burg Limpurg oberhalb der Stadt Hall. Es gelang den Schenken jedoch nicht, die reiche Salzstadt Hall in ihren Besitz einzugliedern. Ihnen blieb deshalb das Land um Gaildorf. Es beinhaltet einen ehemaligen Reichswald vom Kocher- bis zum Leintal und ein Gebiet freier Rodungsbauern, genannt Waibelhaube. Es gab häufig Auseinandersetzungen mit Hall. Diese endeten 1541 schlussendlich mit dem Verkauf der Burg Limpurg an Hall. Trotz den Auseinandersetzungen blieben die Reichsstadt und die Limpurger Schenken eng verbunden, denn für Hall war das Holz aus den Limpurgern Wäldern lebensnotwendig. Dieses Holz aus den Wäldern der Schenken (jährlich bis zu 130.000 Kubikmeter) wurde auf dem Kocher und seinen Nebenflüssen nach Schwäbisch Hall geflößt. Dort wurde es für die Salzgewinnung als Brennstoff für die Saline verwendet.

Im Dreißig-Jahrigen Krieg suchten die LIMPURGER mehrfach Schutz in Hall.

Quellen & Hinweise:




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