Windkraftindustrieprojekt Lauterstein fast 25% unter Plan

Naturstromspeicher Gaildorf nur ein gewöhnlicher PUMPSPEICHER, der von Gaildorf, vom Limpurger Land, von Stromkunden und Umwelt nur nimmt, und nichts außer Kosten, Eingriffe, Belastungen für Umwelt, Natur, Klima & Gaildorf, Atomstrom, Graustrom und Kohlestrom liefert? NATURSTROMSPEICHER, nur ein ganz gewöhnlicher Pumpspeicher, der entgegen allen Abstimmungen und Ankündigungen mit erprobter, konventioneller Technik vorzugsweise überteuerten KOHLESTROM, GRAUSTROM & ATOMSTROM speichern, pumpen und liefern wird? Das kann nicht das Ergebnis aller Anstrengungen, Intrigen, Korruption und Abstimmungen in Gaildorf sein. Nicht einmal, falls es sich um ein seriöses Forschungsprojekt, Demonstrationsprojekt oder Leuchtturmprojekt handeln würde, -was nicht der Fall ist! Auch zu den erschlichenen Fördermitteln der BRD (bis zu 7,15 Mio EUR!) gibt es bis heute keinen Buchstaben, der zu Klimaschutz und Energiewende irgend etwas rechtfertigen, begründen oder erläutern kann oder könnte?

Warum wurde von Bürgermeister Zimmermann jeder Buchstabe, den er zu Naturstromspeicher-Gaildorf auf gaildorf.de finden konnte, - kommentarlos gelöscht?

Windkraftindustrieprojekt Lauterstein fast 25% unter Plan

Beitragvon GRAUSTROMSPEICHER » Fr 19. Okt 2018, 12:04

Windkraftindustrieprojekt Lauterstein fast 25% unter Plan


Lauterstein ist – laut Eigenwerbung - der ertragreichste „Windpark“ in Baden-Württemberg.

Laut EEG-Jahresabrechnung 2017 der TransnetBW speiste der „Windpark Lauterstein“ in diesem Jahr 93.050 MWh / a Windstrom ins Netz (5.800 MWh /a je Anlage); dies sind nur 77,5% der Planung von 120.000 MWh / a. Dabei war 2017 ein sehr windreiches Jahr; außer den Monaten Januar und Mai hatten alle anderen Monate ein überdurchschnittliches Windaufkommen (insb. März, November und Dezember).

Die Windturbinen in Lauterstein erreichten 55% des EEG-Referenzertrages. Damit liegen sie unterhalb des Mindestertragswertes (60% EEG-Referenzertrag) und weit unterhalb der Ertragsschwelle (80% EEG-Referenzertrag) [Windenergieerlass 2012, Seite 14].

Rechnerisch ergibt sich hieraus eine Windhöffigkeit von 5,07 m / sec. auf Nabenhöhe, bzw. 4,84 m / sec. in 100 Meter über Grund. Der Windatlas Baden-Württemberg weist für diesen Standort dagegen eine Windhöffigkeit von bis zu 6,25 m / sec. in 100 m ü.G. aus. Dies belegt erneut die Realitätsferne des Windatlas.

Wenn der ertragreichste „Windpark“ in Baden-Württemberg auf der Schwäbischen Alb in 750 Meter Höhe in einem windstarken Jahr den Mindestertragswert (60% EEG-Referenzertrag) nicht erreichen kann, dann ist dies ein weiterer Beleg:

Baden-Württemberg ist KEIN Windkraftland



Logischerweise kann dann auch auf dem Schurwald in 450 Meter Höhe der Mindestertragswert nicht erwartet werden. Das Windkraftprojekt WN-34 Goldboden ist das beste Beispiel hierfür: Von Januar bis September 2018 wurden nur 52% der geplanten Strommenge erzeugt (PLAN: 17,7 GWh – IST: 9,2 GWh), obwohl auch das Jahr 2018 bisher windstark war. Trotzdem wird der Goldboden von der EnBW als Leuchtturmprojekt bezeichnet.

Da helfen weder Schwachwindanlagen, noch die Zahlenakrobatik von Franz Untersteller und dem Umweltministerium:

Südwestpresse 12.10.2018:

Stuttgarter Zeitung 13.09.2018:

Man muss einfach nur vergleichen wie viel Prozent des EEG-Referenzertrages Windkraftanlagen in Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Regionen erreichen.

Untersteller sagt: “Baden-Württemberg ist ein Windenergieland und wettbewerbsfähig“ [Anm. alle Zahlen und Belege weisen auf das Gegenteil!].

Mit dem Ausschreibungsverfahren für die EEG-Subventionen herrscht nun Wettbewerb. Hier kann BW nicht bestehen, bei den ersten Ausschreibungen erhielt überhaupt kein Projekt aus BW einen Zuschlag. Erst bei den letzten Ausschreibungen, als das Ausschreibungsvolumen größer war als die Nachfrage und deshalb auch das schlechteste Gebot einen Zuschlag bekam, waren auch einige Projekte aus BW dabei.

Wenn Untersteller von der Wettbewerbsfähigkeit der Windkraft in BW überzeugt wäre, würde er auch nicht eine Sonderausschreibungszone Süd fordern!

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Windkraft in BW zu erhöhen, müsste Untersteller schon die Windhöffigkeit erhöhen! Alles andere ist Augenwischerei.




Fakten zum Windkraftprojekt GP-04 Lauterstein

Es umfasst 16 Windkraftanlagen des Typs GE 2.75 – 120, mit einer Nabenhöhe von 139 Meter und einem Rotordurchmesser von 120 Meter.

Der Standort liegt auf der Schwäbischen Alb auf der Gemarkung 73111 Lauterstein / Weißenstein (Landkreis Göppingen) in 750 Meter ü.N.N., zwischen Degenfeld – Weiler - Bartholomä – Böhmenkirch. (GP-04 Lauterstein wird im Anlagenverzeichnis der Bundesnetzagentur unter Amstetten geführt.)

Die Nennleistung je Anlage beträgt 2.780 kW (Windpark: 44.480 kW); es wird ein jährlicher Stromertrag je Anlage von 7.500 MWh / a erwartet (Windpark: 120.000 MWh / a).

Der EEG-Referenzertrag der GE 2.75 – 120 beträgt 10.560 MWh/a je Anlage (Windpark: 168.960 MWh/a).

Im Oktober 2016 ging die letzte Anlage in Betrieb. - Projekt 2

Stuttgarter Zeitung 18.09.2016:

Südwestpresse 16.09.2016:

Bereits für den Monat November 2016 meldete WPD ein Rekordergebnis von über 11.000 MWh / M.
http://www.wind-lauterstein.de/
Danach war Funkstille!


BÜRGERINITIATIVE „PRO SCHURWALD“

pro-schurwald@web.de



Quellen & Hinweise:
s. Text

- weiterlesen, interessante Zusammenhänge finden...








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Die Fehlplanungen und die Unterlassungen im BAUANTRAG-NATURSTROMSPEICHER-BÖGL-2013 bzgl. naturnaher FLUTMULDE, ÖKOLOGIE, BUNDESNATURSCHUTZGESETZ, WHG, EU-WRR, die sich in den bürgerlichen Einwendungen, auch den Einwendungen der lokalen Naturschutzverbände spiegeln, müssen vor der BAUGENEHMIGUNG aufgearbeitet, nachgebessert und verbindlich abgesichert werden. Betrug zu Ökologie und Ausgleich muss unterbleiben. Ökologie und Ausgleich muss den geltenden Standards nach lokal, transparent verhandelt und öffentlich nachvollziehbar dargestellt werden. Ausgleich muss vorrangig lokal und ökologisch begründbar erfolgen. Zu einem DUMMSTROMSPEICHER, ATOMSTROMSPEICHER, offene OBERBECKEN, ÖKO- und AUSGLEICHSBETRUG, GRUNDSTÜCKSBETRUG und weitere SCHWABENSTREICHE, wurde in GAILDORF nicht abgestimmt.

Wir suchen argumentationsstarke, frische und vitale Persönlichkeiten & Unterstützer für - Engagieren Sie sich für NATUR, gerechten NATURSCHUTZ und ÖKOLOGIE in GAILDORF, im KOCHERTAL und den LIMPURGER-BERGEN.

Vorschläge und Hinweise bitte an: info@bi-fuer-gaildorf.de oder info@nabu-gaildorf.de

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