Naturschutz, schnell und billig - Bürger beschweren sich...

Wenn die BÜRGER in GAILDORF 2011 zu intelligenter, effizienter, transparenter und nachhaltiger WINDKRAFT, und einem effektiven, nachhaltigen PUMPSPEICHER mit einem naturnahen, ökologischen UNTERBECKEN einschließlich integriertem HOCHWASSERSCHUTZ und naturnaher FLUTMULDE mit DAUERSTAU, und einer lokalen BÜRGERBETEILIGUNG mit autarken, regionalen, kostengünstigen Energieversorgung gefragt wurden - dann sind 4WEA je 5,0MW im SCHWACHWINDGEBIET ohne CO2-Bilanz, ein GESCHOTTERTES UNTERBECKEN ohne DAUERSTAU und ohne FLUTMULDE, UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG unterlassen mit unvollständiger VORUNTERSUCHUNG, betrügerische AUSGLEICHSPLANUNGEN & -VERHANDLUNGEN, BÜRGERINFORMATION a'la SALAMITECHNIK garniert und serviert mit TASCHENSPIELERTRICKS der STADTVERWALTUNG und geheime GRUNDSTÜCKSVERHANDLUNGEN, eindeutig die falsche ANTWORT.

Naturstromspeicher Gaildorf nur ein gewöhnlicher PUMPSPEICHER, GRAUSTROMSPEICHER, NOTSTROMSPEICHER, DUMMSTROMSPEICHER, BLAUMILCHSPEICHER?

Naturschutz, schnell und billig - Bürger beschweren sich...

Beitragvon GRAUSTROMSPEICHER » Do 28. Jun 2018, 13:39

Bürger sorgen sich um Pflanzen und Insekten

Gaildorf „So bleiben Natur und Insekten auf der Strecke“
Jutta Ehrle, Naturparkführerin und Biologin; an einer abgemähten Böschung im Osterbachtal. In ihrer Hand hat sie einen blühenden Stängel von Mädesüß und einen blühenden Baldrian. Mehr Nahrung für Wildbienen und Käfer ist nicht übrig geblieben. Foto: Cornelia Kaufhold 28.06.2018

Laufend protestieren Bürger beim NABU Gaildorf: Bauhofmitarbeiter mähen flächendeckend blühende Böschungen, die Nahrung für Insekten.

„Kann bei der Pflege der Wege nicht gewartet werden bis nach der Blüte“, fragt Jutta Ehrle. Die Naturparkführerin hat im Osterbachtal in Schönberg eine sauber geputzte Böschung fotografiert. Blutweiderich und Mädesüß liegend – so lautet eine der Bildunterschriften. Beim Mähen kam auch ein Erdhummelnest unters Messer. Steffen Munz vom Baubetriebshof Gaildorf kann an Ehrles Fotos „nichts Negatives entdecken“. An jedem Feldweg und jeder Straße werde ein bis zwei Mal im Jahr gemäht, „eine ganz normale Mulcharbeit. In ganz Deutschland macht man das so.“

Früh gemäht

Blutweiderich und Mädesüß sind auch keine seltenen Blumen, sagt Martin Zorzi vom Umweltzentrum Schwäbisch Hall, und „die Pflanzen treiben wieder nach“. Jutta Ehrle bringt die Problematik auf den Punkt: Die einzige blühende Vegetation weit und breit wird „sauber“ mitsamt den bestäubenden Insekten geschreddert. „Haben wir nicht alarmierende Zahlen über Insektenschwund gehört oder gelesen“, fragt sie.

Und hier gibt Martin Zorzi der Biologin recht. Die Bauhofmitarbeiter hätten „ein bissle früh gemäht, Mitte Juli wäre okay“. Diese Problematik beschäftige das Umweltzentrum als Zusammenschluss der kreisweit aktiven Umwelt- und Naturschutzverbände mit über 6000 Mitgliedern seit Langem. Ganze Täler würden „niedergemäht“, die ganze Fläche auf ein Mal, beklagt Zorzi. Aus diesem Grund hätten die Säume eine große Bedeutung.

Ehrles Fotos liegen auch Karl-Heinz Johe vom Naturschutzbund Gaildorf-Limpurger Land vor. „Ich muss der Frau recht geben“, sagt er, „wir reden vom Insektensterben und die Stadt macht weiter wie bisher. Das kann’s nicht sein. Wenn wir das Verschwinden von Biene und Co. verhindern wollen, brauchen wir mehr Blütenvielfalt und dazu muss später im Jahr gemäht werden. Mulchen erstickt alles, besser ist es, das Mähgut abzutragen.“ Gerade jetzt nach dem ersten Schnitt seien die Insekten auf den Nektar und Pollen von Wildblüten angewiesen und genau die werden an Böschungen und in Gräben abgeschnitten.

Wildblumen für Tausende Euro

Nabu-Chef Karl-Heinz Johe beobachtet auch seit Jahren schon, dass die Feldflur großflächig um Gaildorf innerhalb von drei, vier Tagen nahezu blütenfrei gemacht wird. Es sei gängige Praxis, Wiesen und Bauplätze zu mähen, argumentiert Steffen Munz. „Das Begleitgrün wird geradlinig gemäht und gemulcht. Wenn wir damit erst im Juli anfangen, sind wir im Herbst noch nicht fertig“, räumt er ein.

Johe hat Verständnis für die Position des Bauhofchefs. Die Frage sei allerdings, ob die gesamte Landschaft wie im Akkord ausgeputzt werden muss – oder ob es nicht möglich wäre, Graben- und Wegrandbereiche nur einmal im Jahr zu mähen und das Mähgut abzuräumen. „Nur so haben Blütenpflanzen Licht und Luft und können neu wachsen. Ansonsten wächst nur noch Gras ohne jede Blüte.“

Wie keine andere Kommune im Limpurger Land habe die Stadt Gaildorf Wildblumenwiesen angelegt, argumentiert Steffen Munz. „Es ist ja nicht so, dass wir nichts machen. Die Stadt gibt dafür mehrere Tausend Euro aus.“ Das hält Karl-Heinz Johe für lobenswert, „wenn wir allerdings manche Gräben blühen lassen, dann haben wir das zum Nulltarif“.

Er befinde sich im Dialog mit der Stadt und habe von ihr letztes Jahr die Mäharbeiten für eine große Wiese auf dem Hohbühl übernommen. „Die blüht, da stehen sogar Kartäusernelken“, freut sich Johe. Die Frage sei, „wo wir sooft mähen müssen“, abgesehen davon, dass er das Mulchen für kontraproduktiv hält. Das Mähgut habe einen Düngeeffekt für den Boden und fördere die Monotonie an Wegrändern, weil die Blütenpflanzen nicht aussamen können. Alles müsse heute schnell und billig gemacht werden. Die Natur bliebe dabei auf der Strecke. Um diesen Interessenskonflikt zu lösen, schlägt er einen runden Tisch vor.

Suche nach Lösungen

„Wir müssen die Probleme ansprechen und nach Lösungen suchen, vielleicht auch Experten anhören, die ökologischen Zusammenhänge erklären.“ Für den Naturschützer und die Naturparkführerin Jutta Ehrle ist eines klar: „So kann es nicht weitergehen. Wir müssen was tun.“
Quelle:



Quellen & Hinweise:
ich lasse das mal weitgehend unkommentiert. Aber wenn
  • der Leiter unseres Baubetriebshof Gaildorf an Ehrles Fotos „nichts Negatives entdecken“ kann...
  • Die Suche nach Lösungen an einem Runden Tisch erst noch beginnen soll...
  • unser Umweltverhinderungszentrum immer noch abwiegelt und meint Mitte Juli soll man mähen...
  • unsere Insektenwelt zu 60 - 80 % bereits geschädigt oder vernichtet ist...

- dann zeigt dieser lobenswerte SWP-Artikel wie Naturschutz in unserem Landkreis funktioniert... besser nicht funktioniert. Was hat unser Umweltzentrum denn seit 1994 gemacht, wenn es 2018 noch Bauhofleiter im Landkreis gibt, die einerseits Blumeninseln anlegen, anderereits den Zusammenhang zw. Blüte, Blume und Insekten nicht ansatzweise in ihre Überlegungen einkalkulieren können? (Ich habe mir erlaubt den SWP-Text komplett zu zitieren, um keinen Zusammenhang zu verfälschen) Wenn jetzt noch jemand thematisiert, dass die gleichen Argumente in einem hohen Maß auf unsere Bäche und Gewässer zutreffen... so landen wir sehr schnell bei unserem geliebten Naturstromspeicher. Naturstromspeicher Gaildorf ist nichts weiter, als die Verhöhnung und Ablehnung anerkannter baurechtlicher, ökologischer und naturschutzrechtlicher Positionen durch konzeptlose Planer, Glücksritter und Hochstapler... die in einer unverständlichen und unverschämten Weise von NABU, BUND, BW- und BRD-Ministerien (ohne jede seriöse Voruntersuchung oder Alternativplanung!) bejubelt und gegen geltendes Recht gefördert werden!











Alle genannten Marken, Markennamen und geschützte Warenzeichen sind das Eigentum der Rechteinhaber.

Die Fehlplanungen und die Unterlassungen im BAUANTRAG-NATURSTROMSPEICHER-BÖGL-2013 bzgl. naturnaher FLUTMULDE, ÖKOLOGIE, BUNDESNATURSCHUTZGESETZ, WHG, EU-WRR, die sich in den bürgerlichen Einwendungen, auch den Einwendungen der lokalen Naturschutzverbände spiegeln, müssen vor der BAUGENEHMIGUNG aufgearbeitet, nachgebessert und verbindlich abgesichert werden. Betrug zu Ökologie und Ausgleich muss unterbleiben. Ökologie und Ausgleich muss den geltenden Standards nach lokal, transparent verhandelt und öffentlich nachvollziehbar dargestellt werden. Ausgleich muss vorrangig lokal und ökologisch begründbar erfolgen. Zu einem DUMMSTROMSPEICHER, ATOMSTROMSPEICHER, offene OBERBECKEN, ÖKO- und AUSGLEICHSBETRUG, GRUNDSTÜCKSBETRUG und weitere SCHWABENSTREICHE, wurde in GAILDORF nicht abgestimmt.

Wir suchen argumentationsstarke, frische und vitale Persönlichkeiten & Unterstützer für - Engagieren Sie sich für NATUR, gerechten NATURSCHUTZ und ÖKOLOGIE in GAILDORF, im KOCHERTAL und den LIMPURGER-BERGEN.

Vorschläge und Hinweise bitte an: info@bi-fuer-gaildorf.de oder info@nabu-gaildorf.de

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Mit WALD und WASSER spielt man nicht, -
mit BÜRGERABSTIMMUNG und DEMOKRATIE auch nicht!

Energiewende und Klimaschutz sind richtig und wichtig! -
Gerade deshalb ist Umweltschutz, Naturschutz und die Einhaltung des Baugesetzbuches nie falsch!


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