Atdorf: Pumpspeicherprojekt vor dem Aus

Wenn die BÜRGER in GAILDORF 2011 zu intelligenter, effizienter, transparenter und nachhaltiger WINDKRAFT, und einem effektiven, nachhaltigen PUMPSPEICHER mit einem naturnahen, ökologischen UNTERBECKEN einschließlich integriertem HOCHWASSERSCHUTZ und naturnaher FLUTMULDE mit DAUERSTAU, und einer lokalen BÜRGERBETEILIGUNG mit autarken, regionalen, kostengünstigen Energieversorgung gefragt wurden - dann sind 4WEA je 5,0MW im SCHWACHWINDGEBIET ohne CO2-Bilanz, ein GESCHOTTERTES UNTERBECKEN ohne DAUERSTAU und ohne FLUTMULDE, UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG unterlassen mit unvollständiger VORUNTERSUCHUNG, betrügerische AUSGLEICHSPLANUNGEN & -VERHANDLUNGEN, BÜRGERINFORMATION a'la SALAMITECHNIK garniert und serviert mit TASCHENSPIELERTRICKS der STADTVERWALTUNG und geheime GRUNDSTÜCKSVERHANDLUNGEN, eindeutig die falsche ANTWORT.

Naturstromspeicher Gaildorf nur ein gewöhnlicher PUMPSPEICHER, GRAUSTROMSPEICHER, NOTSTROMSPEICHER, DUMMSTROMSPEICHER, BLAUMILCHSPEICHER?

Atdorf: Pumpspeicherprojekt vor dem Aus

Beitragvon GRAUSTROMSPEICHER » Mi 11. Okt 2017, 15:52

EnBW und Energiedienst Laufenburg steigen aus Pumpspeicherprojekt vor dem Aus

Die Pläne für Deutschlands größtes Pumpspeicherwerk in Atdorf im Südschwarzwald sind gescheitert. Den Geldgebern EnBW und Energiedienst Laufenburg wird das Projekt zu teuer.


Becken Schluchseewerk

Das Hornbergbecken im Hotzenwald und eine Animation des geplanten Oberbeckens

Die Geldgeber steigen aus. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Energiedienst Holding AG haben haben am Dienstag gemeinsam entschieden, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. Denn der Ausgang des Genehmigungsverfahrens ist ihnen zu ungewiss. Man könne nicht sagen, ob, wann und zu welchen Kosten Atdorf gebaut werden könne. Das Genehmigungsverfahren würde noch mindestens vier Jahre dauern. Zudem hatten die Gegner angekündigt, gegen den Bau zu klagen.

Zweifel an der Wirtschaftlichkeit

Hauptgrund sei das schwierige energiepolitische Umfeld. Es sei völlig unklar, ob sich der Bau des Pumpspeicherwerks wirtschaftlich rechnet. Bauherrin ist die Schluchsee AG, ein Tochterunternehmen von EnBW und RWE. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das für 1,6 Milliarden Euro teure Projekt hätten sich in den letzten Jahren nicht verbessert, so die EnBW. Die bereits entstandenen Kosten sind verlorenes Geld, das auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag beziffert wird.

Gewinnwarnung von Energiedienst Holding


Der schweizerisch-deutsche Stromkonzern Energiedienst Holding AG mit Sitz im Schweizer Laufenburg gab eine Gewinnwarnung heraus: Der Abbruch des Projekts 'Atdorf' belaste das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit rund 11 Millionen Euro.

Rückschlag für die Energiewende?

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller fürchtet nicht, dass sich das Aus für das Pumpspeicherkraftwerks Atdorf negativ auf die Energiewende auswirkt. Wenn Atdorf nicht gebaut werde, heiße das nicht, dass keine Speicher kämen. "Wir erleben, dass neue Speichersysteme ins Spiel kommen," so der Umweltminister, "seien es die kleinen Speicher in den Kellern, seien es künftig auch Quartiersspeicher." Er verwies außerdem darauf, dass Speicher im Mobilitätssektor verstärkt eine Rolle spielen würden.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD Andreas Stoch hingegen sagte dem SWR, es gebe Zielkonflikte: "Gerade die Grünen haben eine Zerreißprobe zu bewältigen: Auf der einen Seite steht der Naturschutz, auf der anderen Seite steht die Notwendigkeit, eine umweltfreundliche Energiepolitik zu betreiben." Er habe den Eindruck, dass die Grünen ziemlich ratlos seien, welches Ziel prioritär ist.

Gegner des Großprojekts atmen auf


Der Bund für Umwelt und Naturschutz zeigt sich hocherfreut über das Ende des Pumpspeicherprojekts in Atdorf. Dass die EnBW von dem gigantischen Bauvorhaben Abstand genommen habe, sei eine gute Nachricht für Mensch, Umwelt und Natur im Hotzenwald. Auch Ruth Cremer-Ricken von der örtlichen Bürgerinitiative spricht von "Erleichterung". Es sei richtig und wichtig gewesen, die Bürger - anders als bei Stuttgart 21 - schon früh in das Planungsverfahren mit einzubeziehen.

Das Projekt für Deutschlands größtes Pumpspeicherwerk im Hotzenwald war von Anfang an umstritten. Gemeinden, Umweltverbände und Bürgerinitiativen lehnten es ab. Den Plänen zufolge sollten unter anderem eine 75 Meter hohe Staumauer und zwei künstliche Seen gebaut werden.

Stand: 11.10.2017, 8.58 Uhr



Der Bund für Umwelt und Naturschutz zeigt sich hocherfreut über das Ende des Pumpspeicherprojekts in Atdorf, -aber in Gaildorf zeigt man sich begeistert und stimmt dem abwegigen, konzeptlosen und betrügerischen Bauskandal und Umweltskandal Naturstromspeicher-Gaildorf ohne jede tragfähige Voruntersuchung zu?!

Was haben Gaildorf und das Limpurger Land getan, das sie von BW-Ministerien, Regierungspräsidium Stuttgart, Naturschutzverbänden-BW, Bürgermeister Zimmermann und Pücklervorstand Rebel so verarscht, verramscht und von allen Vorteilen für Gaildorf abgeschnitten werden?

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: ENBW und RWE steigen aus einer langfristigen Pumpspeicherplanung aus, und BÖGL ohne jede Vorstellung vom Energiemarkt will in Gaildorf für 70 MWh / 16 MW umgraben. Erhält dazu noch eine abwegige Bundesförderung und betrügerische Baufreigaben. Wobei man bei den 70 MWh den jüngsten RUNDSCHAU-Meldungen nach 25% abziehen darf, weil es nur 3 statt 4 WKA mit Wasserspeicher im Wald geben wird.


Atdorf
ENBW zieht die Notbremse
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„Sehr bedauerlich“ findet Umweltminister Franz Untersteller den Ausstieg. Doch er könne den Schritt verstehen. Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Investitionen in Pumpspeicherkraftwerke seien seit Jahren schwierig, bestätigt er. Trotzdem hält er Energiespeicher für die Energiewende für einen „wesentlichen Erfolgsfaktor“.

Mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“ hätten Landratsamt und Regierungspräsidium Freiburg die Nachricht aufgenommen, sagt Jörg Gantzer, der im Landratsamt Waldshut das Planfeststellungsverfahren leitet. Mehr als 30 000 Stunden Arbeit seien investiert worden. „Jetzt können wir uns anderen Projekten zuwenden.“ Die Unterlagen, die mehrere hundert Ordner füllen, werden ins Archiv geschafft. Der ENBW wird eine Gebührenrechnung ausgestellt, die um die 1,5 Mio. € betragen dürfte.

„Es hat sich bestätigt, dass die Hürden zu hoch sind und das Projekt für die Region überdimensioniert ist“, sagt Ursula Schöneich, Mitglied im Vorstand der BI Atdorf, die unter anderem mit dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) gegen das Projekt gekämpft hat.
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Schaut man die Projektpropaganda in Gaildorf seit 2011 an, -hat bis heute kein Argument standgehalten. Seit zwei Jahren werden Bürger und Gemeinderäte in Gaildorf mit angeblichen Verbesserungen abgespeist, zu denen es aber auch nie ein offizielles Blatt Papier gegeben hat. Also steht zu vermuten, das BÖGL in Gaildorf mit ministeriellen Baufreigaben aus unserem Umweltministerium-BW (oberste Baurechtsbehörde!) baggert (-unser Bürgermeister und unsere lokale Planungshoheit in Gaildorf aufgegeben hat, oder erpresst wird ...), die unser Umweltminister aus dem Handgelenk heraus verteilt. Bauskandal und Umweltbetrug ist nicht die Aufgabe eines Regierungspräsidenten und eines Umweltminister in Baden-Württemberg. Doch nur das passiert in Gaildorf mit Wolfgang Reimer und Franz Untersteller an der Spitze. Gut, Kretschmann könnte man noch erwähnen, doch ob der in Baden-Württemberg noch etwas mitbekommt, -wer kann das wissen?

Die Energieversorger EnBW und RWE wollten für rund 1,6 Milliarden Euro ein Pumpspeicherkraftwerk bauen. Herzstück der Anlage: Zwei künstliche Seen mit einem Fassungsvermögen von jeweils neun Millionen Kubikmetern Wasser. Bei Energieüberschuss wäre das Wasser vom unteren in den oberen See gepumpt worden. Bei Energiebedarf im Netz hätte man die Wassermassen genau andersherum, nämlich von oben nach unten, strömen lassen; dabei wäre bei einer Laufdauer von maximal neun Stunden eine Stromleistung von 1.400 Megawatt erzeugt worden, so viel wie 400 Windenergieanlagen mittlerer Größe produzieren. Ausdrücklich war Atdorf auch zur Speicherung von regenerativen Energien beispielsweise aus Windrändern und Photovoltaik-Anlagen vorgesehen. Und trotzdem sind gerade Umweltorganisationen mehr als froh über das "Aus" für Atdorf. Sylvia Pilarsky-Grosch ist Landesgeschäftsführerin des BUND-Baden-Württemberg:

"Es ist einfach ein zu hoher Natureingriff. Die Quellen sind betroffen. Es geht ja schon in die Berge hinein, logischerweise. Und durch das Pumpspeicherwerk beziehungsweise das Oberbecken des Pumpspeicherwerkes wären rundherum ganz viele Quellen versiegt gewesen und hätten auch die umliegenden Feuchtbiotope nicht mehr befördern können zum Beispiel."



Quellen & Hinweise:













Alle genannten Marken, Markennamen und geschützte Warenzeichen sind das Eigentum der Rechteinhaber.

Die Fehlplanungen und die Unterlassungen im BAUANTRAG-NATURSTROMSPEICHER-BÖGL-2013 bzgl. naturnaher FLUTMULDE, ÖKOLOGIE, BUNDESNATURSCHUTZGESETZ, WHG, EU-WRR, die sich in den bürgerlichen Einwendungen, auch den Einwendungen der lokalen Naturschutzverbände spiegeln, müssen vor der BAUGENEHMIGUNG aufgearbeitet, nachgebessert und verbindlich abgesichert werden. Betrug zu Ökologie und Ausgleich muss unterbleiben. Ökologie und Ausgleich muss den geltenden Standards nach lokal, transparent verhandelt und öffentlich nachvollziehbar dargestellt werden. Ausgleich muss vorrangig lokal und ökologisch begründbar erfolgen. Zu einem DUMMSTROMSPEICHER, ATOMSTROMSPEICHER, offene OBERBECKEN, ÖKO- und AUSGLEICHSBETRUG, GRUNDSTÜCKSBETRUG und weitere SCHWABENSTREICHE, wurde in GAILDORF nicht abgestimmt.

Wir suchen argumentationsstarke, frische und vitale Persönlichkeiten & Unterstützer für - Engagieren Sie sich für NATUR, gerechten NATURSCHUTZ und ÖKOLOGIE in GAILDORF, im KOCHERTAL und den LIMPURGER-BERGEN.

Vorschläge und Hinweise bitte an: info@bi-fuer-gaildorf.de oder info@nabu-gaildorf.de

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Mit WALD und WASSER spielt man nicht, -
mit BÜRGERABSTIMMUNG und DEMOKRATIE auch nicht!

Energiewende und Klimaschutz sind richtig und wichtig! -
Gerade deshalb ist Umweltschutz, Naturschutz und die Einhaltung des Baugesetzbuches nie falsch!


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