Mensch als Ausnahme zu Evolution

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Mensch als Ausnahme zu Evolution

Beitragvon jan » Do 12. Jan 2017, 10:32

Nach der Auslöschung der Saurier am Ende der Kreidezeit (vor 65 MJ) begann die Radiation der Säugetiere und Vögel, die nun die leeren ökologischen Nischen der Saurier besetzten. In diesem Zeitalter, dem Tertiär liegt auch der Ursprung der heutigen Menschen.

Die Evolutionstheorie beschreibt die Eigenschaften und Formen aller Lebewesen, als aus s.g. 'Überlebensvorteilen' hervorgegangene Merkmale. 1973 formulierte der Evolutionsbiologe Theodosius Dobzhansky das zusammenfassend mit dem Satz:

“Nothing in Biology makes sense, except in the light of evolution.”
„Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn, außer im Licht der Evolution.“

Somit beschreiben Darwin und Dobzhansky den 'Fortschritt des Lebens' als Folge aus zufälligen Ereignissen aus 'Versuch und Irrtum'. Eine Mutation, selbst Handlungsschemen, eröffneten so stets zwei Varianten: einen 'Überlebensvorteil für die Art' oder ein 'Artensterben', stets begründet in Einflüssen der relevanten Umgebung.

Sieht man die 'menschliche Kultur' im Spiegel dieser Betrachtung, so war das Ziel dieser Kultur, weitere 'Überlebensvorteile'. Medizin, Technik, Wissenschaft, Mode, ..., Kultur, alles war... ist stets der Versuch einen größeren Abstand zu dem Sterben seiner eigenen Art, also einen Überlebensvorteil, zu gewinnen. Sicherlich macht es als Mensch mehr Vergnügen mit einem gesunden Körper und einem gepflegten Äußeren zu existieren. Doch Dobzhanskys Definition (s.o.) begründet umfassender.

Mittlerweile wird z.B. der 'Kaiserschnitt' als die Überwindung der Grenzen der Evolution des Menschen beschrieben. Eine evolutionäre Einschränkungen des Menschen (Beckengröße, Geburtskanal), wirddurch eine relativ einfache medizinische Methode nahezu weltweit umgangen. Gewinn oder Verlust? Vorteil oder Nachteil? Größere Kopfformen als möglicher Vorteil? Wie auch immer, -die Natur, die Evolution als Entscheider ist zu 'Mensch' weitgehend ausgehebelt.

Einen aktuellen philosophischen Gegenpol bilden die Aussagen zweier Weltreligonen:

  • Die katholische Kirche äußerte sich wiederholt zur Evolutionstheorie, so Papst Pius XII. in seiner Enzyklika Humani generis, Papst Johannes Paul II. auf der Vollversammlung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften und Papst Benedikt XVI. (2005-2013) in seiner Predigt zur Amtseinführung. Dort heißt es „Wir sind nicht das zufällige und sinnlose Produkt der Evolution. Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens Gottes.“ Die Evolutionstheorie wird vom Vatikan als „vereinbar mit dem christlichen Glauben“ bezeichnet.
  • Für den Islam ist die Evolutionstheorie ein relativ junges Gedankengebäude. Es gibt keine einheitliche Meinung darüber, ob und in welchem Maße sie mit der Religion vereinbar ist. Die Haltung der Muslime zur Evolution variiert stark je nach Herkunftsland. In manchen Ländern ist eine signifikante Mehrheit davon überzeugt, dass der Mensch sich nicht evolutionär entwickelt hat, sondern von Allah erschaffen wurde.

Donald TRUMP, eine Antwort der Evolution? Zufallsprodukt? Zerfallsprodukt?

Warum sind die Kirchen der Weltreligionen so reich an Geld und Besitz, sie predigen das Gegenteil?

Wo fällt ,Mensch betreffend, die letzte Entscheidung?

Kann die Erde ohne Mensch? [Jedenfalls, -nichts würde wirklich schlechter]

Geht es bald nur noch ohne Mensch?

Neuanfang ohne Mensch?

Quellen & Hinweise:



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