Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald (SFW)

Rottal in Baden-Württemberg.

Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald (SFW)

Beitragvon jan » Sa 22. Dez 2012, 13:56

Im Nordosten von Baden-Württemberg, vor den Toren der Landeshauptstadt Stuttgart, liegt der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Mit einer Fläche von rund 900 km² umfasst er den Raum zwischen den Städten Backnang, Heilbronn, Öhringen, Schwäbisch Hall, Gaildorf, Lorch und Schorndorf. Hier leben ca. 110.000 Menschen. Die Höhenlage reicht von 200 m ü. NN im Sulmtal bis 586 m bei Gschwend und Großerlach. Die Klimatönung variiert vom milden Weinbauklima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur um 9° C und 800 mm Jahresniederschlag bis zum kühlfeuchten Reizklima (7,5°, 1100 mm) in den Hochlagen. Mit dem Prädikat "Naturpark" wurde 1979 eine naturnahe und reich strukturierte Kultur- und Erholungslandschaft ausgezeichnet. Das grüne, waldreiche Herz des Naturparks bilden die fünf Naturräume:
  • Welzheimer Wald im Süden,
  • Murrhardter
  • und Mainhardter Wald im Zentrum
  • sowie Löwensteiner
  • und Waldenburger Berge im Norden.

Eine Übersicht des Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und der Orte im Naturpark finden Sie hier: Durch das Gebiet des Naturpark SFW verlaufen:
  • Die Idyllische Straße -
  • Die Romantische Straße -
  • Die Burgenstraße -

Für geschichtlich und kulturell Interessierte bietet sich im Naturpark eine historische Rundreise an. Die ersten bedeutenden Siedlungen im Naturpark entwickelten sich im Zuge der römischen Besetzung im Schutze des Limes um 150 bis 260 n.Chr. Im Naturparkgebiet wurde der obergermanische Limes auf 50 km Länge durch Kastelle in Öhringen, Mainhardt, Murrhardt, Welzheim und Lorch sowie mit 115 Wachttürmen gesichert. Reste des obergermanischen Limes aus Holzpalisade, Wall, Graben und Fundamente der steinernen Limes-Wachttürme sind heute noch entlang des Limeswanderweges im Gelände erkennbar oder teils rekonstruiert zu sehen.

Abgesehen von einigen industriellen Fehlentwicklungen (Gschwend, Oberrot...) zeigt sich der Naturpark weitläufig in naturnahen und waldreichen Gebieten. Die viel- und kleinstrukturierte Landschaft des SFW gliedert sich in abwechselnden Höhen, Hügel und Täler. Wobei anzumerken ist, dass die heutigen Hochflächen weitläufig der Grund eines früheren Jura-Meeres waren. Die Strukturen der heutigen Keuper-Karst-Landschaft wurden also vor 200-400 Mio.Jahren am Grund eines Jurameres angelegt. Die Zeugenberge Flinsberg bei Oberrot und der Stuifen auf der Schwäbischen Alb stammen noch aus dieser Frühzeit, als die Wasser des SFW nicht dem Rhein - sondern der Donau zu flossen.

Die heutigen Höhen der Landschaft mit beeindruckender Fern- und Panoramarundsicht sind:
  • Hohe Brach 586 m, Großerlach, Fernmeldeturm,
  • der Hagberg 585m, Hagbergturm, Gschwend
  • Hohentannen 565m, Gschwend
  • der Stocksberg 539m, Beilstein,
  • der Juxkopf 533m, Spiegelberg,
  • das Steinknickle 525m,Aussichtsturm, Wüstenrot,
  • Waldenburg 504m, der Balkon von Hohenlohe.




Quellen & Verweise:









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Mit WALD und WASSER spielt man nicht, -
mit BÜRGERABSTIMMUNG und DEMOKRATIE auch nicht!

Energiewende und Klimaschutz sind richtig und wichtig! -
Gerade deshalb ist Umweltschutz, Naturschutz und die Einhaltung der Baugesetze nie falsch!


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