Das ArwaTal (Rottal bei Gaildorf/ Unterrot)

Rottal in Baden-Württemberg.

Das ArwaTal (Rottal bei Gaildorf/ Unterrot)

Beitragvon jan » So 7. Okt 2012, 19:39

Zum 150. Geburtstag des ARWA-Gründers August Robert Wieland feierte Gaildorf.

Im Oktober 2012 präsentierte die IG Kunst in der "Galerie im Schloss" in Gaildorf eine Ausstellung mit Werbegraphiken aus der Zeit des ARWA - Wirtschaftswunders. Zur Eröffnung dieser Ausstellung versetzte die Stadtarchivarin Frau Dr. Heike Krause, in Ihrer Eröffnungsrede die Besucher mit vielen kleinen Details und anschaulichen Beschreibungen in die Nachkriegszeit des zweiten Weltkrieges, die Zeit der ARWA-Gründung im Rottal.

Hintergrund ist ein runder Geburtstag: In diesem Jahr nämlich wäre der ARWA-Gründer August Robert Wieland (1861-1940) aus dem erzgebirgischen Auerbach 150 Jahre alt geworden. Das dieser Herr Wieland zeitlebens nie etwas von Gaildorf gewusst oder geahnt hat, störte dabei eigentlich niemanden. Dass sein Lebenswerk einmal durch die sowjetische Verwaltung enteignet und danach von seinem Enkel, zuerst im schwäbischen Backnang, dann im Rottal in Unterrot, - neu gegründet wird, das hat dieser Herr Wieland nie erfahren. August Robert Wieland wurde am 7. Juni 1862 in Auerbach/ Erzgebirge geboren, und verstarb am 18. März 1940 ebenda... Die ARWA in Unterrot aber, war weit mehr als eine Strumpffabrik. Es ergab sich eine regelrechte kleine Völkerwanderung und ein Know-How- und Technologietransfer zwischen dem kleinen Erzgebirge und dem Rottal. - Die damals noch "grüne Grenze" ermöglichte vieles, dass zu Zeiten des "eisernen Vorhangs" und nach der "Mauer" nicht mehr möglich war. In der Ausstellung erzählte mir ein Besucher aus dem Erzgebirge, - der extra zu dieser Austellung der Werbegrafiken angereist war, aus dieser Zeit... Familien siedelten vom Erzgebirge um nach Unterrot oder Gaildorf... zogen also der Strumpf-Wirkerei hinterher. Womit sich für den vielgerühmten Unternehmer Hans Thierfelder natürlich eine Situation ergab, dass er bzgl. Personal "aus dem Vollen" schöpfen konnte.

Margot Hielscher, Vico Torriani oder Peter Frankenfeld unterhielten die Belegschaft auf Betriebsfeiern. In Meersburg am Bodensee wurde ein Ferienheim errichtet, in dem Betriebsangehörige freien Aufenthalt hatten. Es gab Zuschüsse zum Wohnungsbau, Mietwagen, einen Kindergarten, einen Laden, eine Bibliothek, ein Werksorchester, eine Betriebskranken- und eine Unterstützungskasse sowie einen Betriebsarzt. Infolge der guten wirtschaftlichen Lage entstanden weitere Werke in Berlin, Berchtesgaden, Wien und Südafrika.

Beim Abriss der letzten Werkhallen 1997 wurde in einem Verschlag im Dachgeschoss das Werbe- & Marketingarchiv der Unterroter ARWA entdeckt und gesichert. Der Bestand ist heute dem Stadtarchiv der Stadt Gaildorf zugeordnet. Dieses Archiv, das Werbegrafiken enthält, die über Jahrzehnte entstanden sind, ist nicht nur als Andenken in Bezug auf die Firma eine Fundgrube, es stellt auch Berufe, Techniken, Mode, Werbung, die Werbegrafik und das Marketing der Nachkriegsepoche in bezeichnender Weise dar. Kleidung, Mode, Kaufen, das ist Verführung & Zeitgeschichte. Schüchtern und zurückhaltend wirken die Werbegrafiken der ARWA selbst im Rückblick nicht. Stets auch ein Spiegel der Zeit, hinterließ selbst Twiggy deutliche Spuren. Wenn man sich nur vorstellt, dass der Beruf des Grafikers, in dieser Form und Fertigkeit heute kaum noch zu finden ist. Über diese Grafiken und Werbebotschaften aber, fanden in Spitzenzeiten 1000 bis 1600 Menschen ihr Einkommen und die Produkte ihren Weg durch ganz Europa. Multipliziert man das für die Familiengröße mit 3 oder 4, so kann man leicht abschätzen was dieser Aufschwung, ... und der spätere Niedergang, für die Region im Rottal und Kochertal bedeutet hat. Mit 10 - 30 Paar Strümpfen je Minute finanzierte sich die ARWA, doch die mussten verkauft, an die Frau gebracht werden...

  • Wann lieferte die ARWA-Unterrot die ersten Strümpfe?
  • Hat der Gründer der ARWA Gaildorf je gesehen?
  • Wer kennt noch ARWIN und ARWINCHEN?
  • Das ARWATAL?
  • Wer kennt den alten ARWA-Fox?
  • Kaffeesatz statt Strümpfe, auch das gab es.
  • Die Strumpfnaht mit Kohle auf die Haut gemalt!?
  • Strumpf & Mode.
  • Perlonstumpf & Technik: Abschlepphilfe und Ersatzkeilriemen!
  • Fußfrei, Knöchelfrei, Wadenfrei, Kniefrei, Minirock, der Strumpf macht die Mode, gibt die Rocklänge vor - nicht umgekehrt!

Dazu muss man wissen, dass die ARWA kaufmännisch und marketingtechnisch von Herr Thierfelder sehr professionell entwickelt und geführt wurde. Es gibt aber auch Interpretationen, die Herrn Thierfelder als Lebemann beschreiben, der zu gegebener Zeit die richtigen Mitarbeiter in den richtigen Positionen hatte. Die Werbegrafik und die Werbung gliederte er aus, behielt aber das Marketing und die Verkaufsanalyse in eigenen Händen. Es wurden Preise und Wettbewerbe ausgeschrieben, einige 100.000 Damenbeine vermessen, 1951 wurde die "Beinkönigin" gekürt und die so gewonnenen Daten der bis dahin größten Marktanalyse der Strumpffertigung zugeführt... der tallierte Damenstrumpf machte Karriere. Es war ein Marketing mit allen Tricks und vielen Emotionen. Bei Theater- und Opernbesuchen verteilte Herr Thierfelder die begehrten Nylons werbewirksam an die Stars der Vorstellungen - professionell vorbereitet und "zufällig" den persönlichen Beinmaßen und den Vorlieben der der Stars angepasst!

Auf der einen Seite gab es übertarifliche Bezahlung, andererseits Streik und Aussperrung. Befand sich vor dem 2.Weltkrieg alles was in Deutschland Strümpfe "wirkte" im Erzgebirge, so gründeten nach dem Krieg mindestens 8 Weltmarktführer ähnlich gelagerte Unternehmen in Westdeutschland, Europa und sogar nach Amerika aus. ARWA, HUDSON, ERGE, Kuhnert, Opal .... doch nach dem Krieg standen die dringend benötigten Maschinen im unerreichbaren Erzgebirge und in Russland. Andererseits erforderte die Mode und die benötigte Ausbringung sehr schnell eine komplett neue Maschinentechnik. In wenigen Jahren verminderte sich die Fadenstärke auf 1/10...20 und die Maschenzahl erhöhte sich entsprechend. Das alles bei einem gnadenlosen, europaweiten Verdrängungswettbewerb und Preiskampf. Es waren vielschichtige Probleme, die den Niedergang der Unterroter ARWA in den 70'er des vorigen Jahrhunderts besiegelten.

Der Einfluss der ARWA in der lokalen Region ist in allen Details heute kaum noch nach zu vollziehen, doch sogar dazu gab es wissenschaftliche Untersuchungen und Erhebungen. Mehrere ARWA-Werke sind europaweit und weltweit entstanden. Als der Preis für ein Paar Damenstrümpfe Anfang der 70'er zuerst unter 3,-- dann oft unter 2,--DM fiel, da gab es auch für die besten Tüftler und den besten Strategen nichts mehr zu retten. Vor dem totalen Niedergang fusionierte die ARWA, Herr Thierfelder verkaufte, und lebte danach an den Domainen des Jet-Sets, wie Sylt und St. Moritz. Begraben wurde Herr Thierfelder auf dem Bergfriedhof in Berchtes-Gaden. 1997 wurden die letzten ARWA-Hallen in Unterrot abgebrochen. Wie immer wenn ein Lebemann geht, bleibt nichts als Staub - nichts ist von der alten ARWA-Substanz erhalten geblieben. Erst beim Abriss 1997, wohl nur durch die zufällige Aufmerksamkeit eines Fotografen - wurden die Werbegrafiken entdeckt und so einiges davon archiviert und erhalten.

Das Firmengelände in Bischofswiesen, ist heute Teil des Einkaufmarktes PANORAMAPARK, die letzten ARWA-Hallen sind in den Lagerhallen des Einkaufmarktes "eingebaut" worden.

[Anm.: Zuerst hatte ich vor, die wichtigsten Meilensteine hier in Worten nach zu stellen. Doch das habe ich aufgrund der schieren Vielfalt schnell aufgegeben. Glücklicherweise aber, war die ARWA oft in der regionalen und überregionalen Presse ein Thema. So beziehe ich mich nun in kurzer Form auf einige Veröffentlichungen und gebe am Ende jeden Absatzes für den ernsthafteren ARWA-Kundler den Verweis. Alleine, wie intensiv DER SPIEGEL sich mit dem Thema auseinander setzte - und das zum Glück digitalisiert und veröffentlicht - zeigt den Stellenwert der ARWA-Damenstrümpfe. Es gab sogar den Werbespruch - Mit Garantie für Eheglück... Man suggerierte in der Strumpfwerbung, dass die Frau nur mit den geeigneten ARWA-Nylons die gesellschaftliche und berufliche Stellung ihres Mannes wirkungsvoll unterstützen kann. Wurden Slalom-Abfahrten im neuen Medium Fernsehen übertragen, so wurden kurz vor der Abfahrt... zufällig im richtigen Winkel zu den Kameras an den Toren ARWA-Fähnchen gesteckt, - noch bevor das Fernsehen(!) das als EInnahmequelle für sich selber entdeckte. Man unternahm alles mögliche, um die Nylons an die Frau ... und damit an den Mann zu bringen

Wikipedia - ARWA, abgerufen 22.10.2012:
Hans Thierfelder, Enkel des Firmengründers A. Robert Wieland, gründete im Jahr 1948 im württembergischen Backnang eine Strumpffabrik mit dem Namen ARWA, die kurze Zeit später nach Unterrot, einem heutigen Ortsteil der Stadt Gaildorf, verlagert wurde. Beibehalten wurde die Bildmarke (weiße Schrift auf rotem Grund). Der fünfzackige Pfeil fand keine Verwendung mehr. Ab diesem Zeitpunkt gab es den Namen und die Marke ARWA nur noch in Westdeutschland. Im September 1973 musste sich der Konzern der Konkurrenz beugen und wurde vom US-Konzern Hudson (siehe nachfolgend Kunert AG) übernommen ...


Wikipedia - Hans Thierfelder, abgerufen 22.10.2012:
Da das ARWA-Werk Auerbach ab Herbst 1943 auch für das Rüstungsunternehmen AGO Flugzeugwerke GmbH Oschersleben produzierte, wurde die Firma per Volksentscheid vom 30. Juni 1946 enteignet. Thierfelders Versuche, ARWA von der Liste der zu enteignenden Betriebe zu streichen, scheiterten. ...


auerbach-erzgebirge.de, abgerufen 22.10.2012:
Strumpfwirkertradition in Auerbach
Die Strumpfwirkertradition in Auerbach reicht bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurück. Die Strumpfwirkerfamilien lebten damals recht kärglich von diesem Handwerk und der Hunger war ihr täglicher Gast. Als etwa um 1857 in der Strumpfwirkerei die ersten Rundstühle eingesetzt wurden, war es für diejenigen besonders schlimm, die noch an sogenannten Daumendrückerstühlen gearbeitet hatten, weil diese "neumodischen" Maschinen 6 mal so viele Schläuche, aus denen Strümpfe geschnitten wurden, lieferten...


swp.de, 29.10.2012:
Die große ARWA-Revue
Ein polierter "Heinkel"-Roller aus der Wirtschaftswunderzeit der 1950er und 1960er Jahre stimmte die zahlreichen Besucher am Freitag schon im Foyer der Gaildorfer Limpurg-Halle auf die nostalgische "ARWA-Revue" im Schenk-Albrecht-Saal ein...


swp.de, 04.10.2012:
Teile des im Herbst 1997 vor der Zerstörung bewahrten ARWA-Archivs ausgestellt
Als vor 15 Jahren eine der letzten Werkhallen der ARWA-Strumpfwerke in Unterrot dem Erdboden gleich gemacht wurde, konnte - per Zufall - das Werbearchiv der einstigen Weltfirma gerettet werden.


swp.de, 09.06.2012:
"Viel Arbeit, Mühe, Sorgen . . ."
Anlass für diese kleine Biografie ist der 150. Geburtstag von August Robert Wieland, einem der bedeutendsten Strumpfwarenfabrikanten Deutschlands und Gründer der Strumpfwerke ARWA im erzgebirgischen Auerbach, die nach Krieg und Enteignung durch die Behörden der "Sowjetischen...


swp.de, 17.09.2011:
Professor Bausinger und die Menschen in "Arwatal"
Mit dem renommierten Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hermann Bausinger feiert heute ein Mann seinen 85. Geburtstag, der auch für das Limpurger Land Wichtiges geleistet hat...


suedwest-aktiv.de, Dienstag 21.04.2009:
Wie "Arwatal" für kurze Zeit das Ortsschild zierte
Das Stuttgarter Verkehrsministerium beharrt darauf: Ortsschilder dürfen auch künftig keine werblichen Zusätze enthalten. Das erinnert an einen Vorstoß der ARWA-Strumpfwerke in Unterrot. Viele Stadt- und Gemeinde-Oberhäupter Baden-Württembergs sähen gerne die Besonderheiten ihrer Kommune auf den Ortsschildern hervorgehoben ...


DER SPIEGEL 6/1987 erschienen 02.02.1987
GESTORBEN
Hans Thierfelder

Hans Thierfelder, 73. Deutschlands Strumpfkönig gehörte zu der beinah mythischen Nachkriegs-Gründergeneration der Neckermanns, Schliekers ...


DER SPIEGEL 45/1972 erschienen 30.10.1972:
STRUMPFINDUSTRIE
Kampf um Damenbeine.

Die deutschen Feinstrumpffabrikanten sind erneut in Schwierigkeiten geraten. Massenimporte und Überkapazitäten drucken die Preise und zwangen zu Kurzarbeit und Werksschließungen...


DER SPIEGEL 40/1971 erschienen 27.09.1971:
MÄRKTE
Preise kaputt

Westdeutschlands Strumpfindustrie ist durch Überproduktion und Preiskämpfe in Schwierigkeiten geraten...


DER SPIEGEL 10/1969 erschienen 03.03.1969:
MODE / STRUMPFHOSEN
Recht und Sitte

... Der seltene Fall, daß Beine unbefugt in Arwas Strumpfhosen steckten, ereignete sich Anfang Februar in Paris, als Cardins staksige Vorführmädchen vor Einkäufern und Privatkunden über den Laufsteg paradierten...


DER SPIEGEL 20/1968 erschienen 13.05.1968:
UNTERNEHMEN / SCHULTE & DIECKHOFF
Prämiierte Fehler

... Während der bedrängte Unternehmer noch mit sich rang, ob er die an den Rettungsakt geknüpften Auflagen akzeptieren sollte, formierte sich der Protest. 27 Unternehmer der Maschenindustrie, die jahrelang unter Schultes rüden Preiskampf-Methoden gelitten hatten, kündigten sofort ebenfalls Bürgschaftswünsche an: "Wir werden nachweisen, daß bei uns dieselben Voraussetzungen vorliegen."...


DER SPIEGEL 44/1965 erschienen 27.10.1965
LUFTHANSA
Bis zur Taille
WERBUNG

...Der Eindruck täuscht. Das Photomodell Heide Rose ist weder Stewardeß, noch posiert sie für den Luftverkehr. Uniform und Jet werben vielmehr für den Damenstrumpf "DER SPIEGEL - Arwa Vita 2000, den Strumpf bis zur Taille - und ohne Halter"...


DER SPIEGEL 38/1965 erschienen 15.09.1965:
TELEPHONVERKAUF
Kontakt mit Damen
WERBUNG

Vom Briefbogen lächelt das Konterfei einer hübschen Frau. Sie schreibt: "Darf ich mich Ihnen vorstellen? Ich heiße Sabine und möchte Sie in den nächsten Tagen anrufen." ...


DER SPIEGEL 18/1965 erschienen 28.04.1965:
DAMENSTRÜMPFE
Auf der Treppe
HANDEL

Miß Germany bleibt, die Miß-Macher wechseln...


DER SPIEGEL 33/1962 erschienen 5.08.1962:
INDUSTRIE / OPAL
Die letzte Masche

(siehe Titelbild)
...Neuerdings steht zu fürchten, daß die Freunde der hochbeinigen Muse künftig auf ihren alljährlich veranstalteten Bein-und-Busenbasar verzichten müssen. Die Arrangeure des Miss-Vergnügens, ...


DER SPIEGEL 17/1962 erschienen 25.04.1962:
DAMENSTRUMPF
Die neue Masche
INDUSTRIE

Sollte in diesem Strumpf", so verheißt der fettgedruckte Text auf der Packung, "nach beliebig langer Tragdauer doch eine Masche laufen, so ersetzen wir Ihnen dieses Paar kostenlos."...


DER SPIEGEL 48/1958 erschienen 26.11.1958:
ARWA
Der willlkommene Streik

... Hans Thierfelder, Eigentümer der Feinstrumpfwirkerei Arwa im oberbayrischen Bischofswiesen; ein Mann, dem die Gewerkschaften vorwerfen, er betrachte "das schöne Berchtesgadener Land als einen Naturschutzpark für Rückschritt und unsoziales Verhalten"...


Der Spiegel, Nr. 34/1958 erschienen 20. August 1958.
Schöner Betrieb.
"Sie sehen hier einen schönen Betrieb", so lasen Tausende von Urlaubern auf den Aufklärungszetteln. "Das Unschöne an der Sache sehen Sie leider nicht; nämlich daß Herr Thierfelder (der Besitzer der Arwa -Werke) seinen Arbeitern keine vertraglichen Rechte zugestehen will ... Sagen Sie, bitte, Ihren Angehörigen und Freunden, wenn Sie nach Hause kommen, die Wahrheit über uns und über Arwa."...


DER SPIEGEL 30/1958 erschienen 23.07.1958:
DAMENSTRÜMPFE
Nahtloser Verschleiß

Wie stark modische Errungenschaften ganze Industriezweige durcheinanderbringen können, zeigt sich zur Zeit in der westdeutschen Damenstrumpfindustrie, die von einer sogenannten Reinigungskrise schwersten Kalibers heimgesucht wird. Ein rundes Dutzend Firmen steht vor dem Zusammenbruch...


DER SPIEGEL 52/1956 erschienen 26.12.1956:
DAMENSTRÜMPFE
Die billigen Hausmarken

Ein streng vertraulicher Alarmbrief erreichte kurz vor Weihnachten den Chef der "Arwa"-Feinstrumpfwirkerei, Hans Thierfelder, in Unterrot im Schwäbischen Wald.


DER SPIEGEL 20/1955 erschienen 11.05.1955:
SCHLEICH-WERBUNG
Die Ein-Schiebungen

Kabeljau war ausverkauft Der Reporter trinkt Tee Die Firmen stecken Fähnchen ... Zwei Jahre lang hatte Eduard Rhein, Chefredakteur von "Hör zu!", der "Illustrierten Rundfunk- und Fernsehzeitschrift", keine einzige Zeile über das Fernsehen geschrieben, ...


Der Spiegel, Nr. 10/1954 erschienen 3. März 1954.
Der Hans fängt wieder an.
DER SPIEGEL berichtet 1954 bzgl. Strumpfwirkerei, ARWA und Hans Thierfelder, Enkel des Firmengründers A. Robert Wieland, über den Zeitraum ab 1945 - lesenswert. pdf-download möglich ...


Der Spiegel:
Nylonstrümpfe,
Der Stoff, aus dem die Träume sind.

Der Spiegel widmet den Nylons ein Bilderalbum und eine Themenseite ...




Quellen und Verweise:
- oder eigene Suche.


Weitere lt. Text


- -

Bild

Mit WALD und WASSER spielt man nicht, -
mit BÜRGERABSTIMMUNG und DEMOKRATIE auch nicht!

Energiewende und Klimaschutz sind richtig und wichtig! -
Gerade deshalb ist Umweltschutz, Naturschutz und die Einhaltung der Baugesetze nie falsch!


-
Benutzeravatar
jan
 
Beiträge: 492
Registriert: Di 6. Dez 2011, 22:49

Zurück zu ROTTAL



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast